Gruppenregel-Reime: Themenzentrierte Interaktion
Eine Anregung zum Nachdenken aus dem "Rezeptbuch" für Seele und Geist von DDr. Franz Sedlak. Die teils theoretischen, teils praktischen, einerseits fachlichen, andererseits poetischen Impulse können
Anwendung finden, indem sie zum Nachdenken einladen oder eine neue Perspektive eröffnen oder ...
SPRICH PER „ICH“ ÜBER DICH!
Meide wenn möglich ein majestätisches „wir“ oder ein farbloses „man“.
WILLST DU ETWAS SAGEN – VERSTECK´ ES NICHT HINTER FRAGEN!
Dazu gehört der Mut zur eigenen Meinung.
WICHTIGES SPÜREN, NICHT GLEICH INTERPRETIEREN!
Keine voreiligen Etikettierungen, Definitionen, Schlagwörter...
WAS DICH AM WEITERMACHEN STÖRT, GEHÖRT GEHÖRT!
Jede/r hat das Recht und auch die „Pflicht“ zu sagen, wenn sie/ihn etwas stört.
SEI HIER UND JETZT, NICHT DORT UND DANN – GIB HILFE UND NIMM HILFE AN!
Gegenwärtigkeit und Gegenseitigkeit sind lebensnotwendig für die Gruppe.
DU MUSST DICH SELBST UND DEINEN WUNSCH VERWALTEN –BEWUSST VORANGEH´N UND AUCH HALTEN!
Die eigenen Anliegen nicht an die anderen delegieren und nachher klagen, dass die Gruppe „nichts gebracht“ habe. Was man sagt, soll immer echt sein. Wie viel man sagt, soll immer stimmig sein, d.h. zur Situation passen.
Quelle: Franz Sedlak | Kleines Rezeptbuch für Seele und Geist