Verhaltensformen im interkulturellen Austausch zur Förderung der Kommunikation, des Verständnisses u
An den Schulen des bfi Wien wurde im Rahmen von GeKoS 2007/08 die Vermittlung von Verhaltensformen der österreichischen Gesellschaft mit der Vermittlung von Genderkompetenz verbunden.
An den Schulen des bfi Wien wurde im Rahmen von GeKoS 2007/08 die Vermittlung von Verhaltensformen der österreichischen Gesellschaft mit der Vermittlung von Genderkompetenz verbunden.
Wie war die Ausgangslage für das Projekt?
An den Schulen des bfi-Wien wird Genderkompetenzentwicklung im Rahmen unterschiedlicher Maßnahmen betrieben. An der Schule gibt es einen hohen Anteil an Schülern und Schülerinnen mit Migrationshintergrund. Daher wird großer Wert auf den Erwerb interkultureller und sozialer Kompetenzen gelegt.
Welche Ziele verfolgte das Projekt?
- interkultureller Austausch in Bezug auf genderspezifisches Verhalten
- Förderung des Selbstvertrauens der Schüler/innen
- Möglichkeiten eröffnen, um das traditionelle Rollenbild zu überprüfen und damit zu hinterfragen
- Verbesserung der Kommunikation zwischen den Geschlechtern
- Verbesserung des gegenseitigen kulturellen Verständnisses
Wer sollte mit dem Projekt angesprochen werden?
Schüler/innen
Welche Maßnahmen wurden gesetzt?
- Im Unterricht wurde der Ist-Zustandes bezüglich des Genderbewusstseins und der gelebten Rollenbilder in den einzelnen Kulturen erhoben. Dazu wurden folgende Methoden eingesetzt: Brainstorming – Mind-Map, Aufstellungen, Punktabfragen, Diskussionen, Protokolle, Gruppenarbeiten, Textanalysen, Berichte, Dokumentationen, Präsentationen und Reflexionen.
- Anschließend sammelten die Schüler/innen Informationen zu den Themen Gender Mainstreaming und Business-Etikette.
- Ein Vortrag von Thomas Schäfer-Elmayer zum Thema Business-Etikette sowie ein Business-Lunch führten die Schüler/innen in gängige Benimmregeln ein.
- Anschließend wurden die Benimmregeln "gegendert" und die Ergebnisse in der Schule sowie an der KMS Johann-Hoffmann-Platz vorgestellt.
Was hat sich an der Schule durch das Projekt verändert?
- Veränderung des Unterrichts der beteiligten Lehrkräfte
- Erweiterung der Genderkompetenz der Schüler/innen
- Verbesserung des gegenseitigen kulturellen Verständnisses und Förderung des interkulturellen Austauschs
KontaktSchulen des bfi-Wien
Margaretenstraße 65
1050 Wien
office@schulenbfi.at
www.schulenbfi.at
Schulleitung/Direktion: Dir. Mag. Fred Burda
Projektleitung: Mag.a Dr.in Ulrike Manhart
Schulberichte der Schulen des bfi Wien
Bei Interesse an einem detaillierten Projektbericht kontaktieren Sie bitte die Projektleitung an der Schule.